Die Künstlerin

 

 

 

 


 

Katharina Clemente

 

 

Geboren am 10. Februar 1952 in Budapest

Neben Studium der Naturwissenschaften Mathematik und Physik

(abgeschlossen im Jahr 1975)  Studium der Malerei

 

Nach turbulenten Jahren der Flucht, vom kommunistischen Ungarn nach Schweden, schließlich nach Kanada (Existenzgründung und erste große Ausstellungen dort), kehrt sie 1978 zurück nach Europa, nach Österreich. Die Bilder, die in den siebziger, achtziger Jahren entstanden, sind voller Bewegung, oft mit geheimnisvollen Gestalten in einer verzauberten Farbenwelt.

 

Es folgen Ausstellungen im In- und  im Ausland. In den neunziger Jahren macht sie neben der Malerei öfters Ausflüge in andere Kunstgebiete,  sie entwirft sehr erfolgreich Keramiken, auch Wohntextilien aus Samt und Seide, in Anlehnung an  mittelalterlichen, venezianischen Stil.

 

Die damals mit ihren fünf Kindern allein lebende Künstlerin entschied  sich immer mehr für ein bewusst einfaches, naturnahes Leben. Sie nimmt in mancherlei Hinsicht gegen den Zeitgeist Stellung.

 

Sie unterrichtet Malerei in Kunstvereinen und privat.

 

„Mein künstlerisches Schaffen bedeutet  für mich  jeden Tag eine neue Herausforderung, eine Art Auseinandersetzung mit dem sich ständig Verändernden, gleichzeitig doch immer Geltenden.“

 

„ Malen ist für mich wie eine leidenschaftliche Liebe. Jedes Bild ist eine neue Umarmung „

 

Die Künstlerin mit magyarischen und russischen Wurzeln lebt und wirkt seit 30 Jahren in Wien. Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den Sammlungen der Albertina, im Kunsthaus Wien, in der Kunsthalle Rotterdam, in der Witt Library Collection London, in Museen und Galerien von Wismar, Lindau, Budapest …

 

 

                                                                     Claus Rechberger, Journalist